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Stellungnahme der DGGG empfiehlt FEMTELLE uPA PAI-1 Test

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe veröffentlicht Stellungnahme zum Nutzen des FEMTELLE uPA PAI-1 Tests Die DGGG b... mehr...

Leitlinien empfehlen den FEMTELLE uPA/PAI-1 Test

Der uPA PAI-1 Test wird von Leitlinien auf höchstem Evidenzniveau für die klinische Anwendung empfohlen Der uPA/PAI-1 Test wird auf all... mehr...

FAQ

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum FEMTELLE Test

In der folgenden Liste finden Sie Antworten (A) auf häufig gestellte Fragen (Q) zum FEMTELLE Test

Was ist FEMTELLE?
Für welche Patienten wird der FEMTELLE Test empfohlen?
Wann sollte der FEMTELLE Test durchgeführt werden?
Wie zuverlässig sind die Testergebnisse?
Wird der FEMTELLE Test von den Leitlinien empfohlen?
Wie korrelieren die uPA und PAI-1 Werte mit dem Rezidivrisiko?
Sagt der Test etwas über den Nutzen einer Chemotherapie aus?
Kann ich den Test in meinem Labor durchführen?
Kann ich die Proben zur Bestimmung versenden?
Wo kann ich den FEMTELLE Test durchführen lassen?
In welcher Form muss das Tumorgewebe für den Test vorliegen?
Wieviel Tumorgewebe wird für den Test benötigt?
Wie werden die Ergebnisse übermittelt?
Wie lange dauert es bis man die Testergebnisse erhält?


Q: Was ist FEMTELLE?
A: Der FEMTELLE Test hilft das Rezidivrisiko bei nodal-negativen Brustkrebspatientinnen genauer zu bestimmen. Das Testergebnis gibt Hinweise darauf, ob bei nodal negativen Patientinnen eine Chemotherapie nach der Operation notwendig und sinnvoll ist. Der FEMTELLE Test ist leitliniengerecht. Er wird auf höchstem Evidenzniveau (LOE-I) zur Therapieentscheidung bei nodal negativem Mammakarzinom von den AGO Leitlinien und den S3 Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft empfohlen. Auch die US-amerikanischen ASCO Leitlinien empfehlen den Test seit 2007.

Q: Für welche Patienten wird der FEMTELLE Test empfohlen?
A: Der FEMTELLE Test wird zur Therapie Entscheidung bei neu erkrankten nodal negativen Brustkrebspatientinnen empfohlen. Vor allem nodal negative (N0) Patientinnen mit einem HR pos, HER2 neg, G2 Tumor (mittlere Differenzierung) profitieren von diesem Test.

Q: Wann wird der FEMTELLE Test durchgeführt?
A: Der Test wird direkt nach der Primäroperation an frischem / gefrorenem Tumorgewebe durchgeführt. Dazu wird ein kleines Gewebestück des operativ entfernten Tumorgewebes abgetrennt. Das Gewebe darf nicht fixiert werden und sollte bis zur Testdurchführung gefroren gelagert werden.

Q: Wie zuverlässig sind die Testergebnisse?
A: Der FEMTELLE Test wurde in einer langjährigen unabhängigen multizentrischen Studie getestet. Die Ergebnisse dieser ursprünglichen Validierungsstudie wurden im "Journal of National Cancer Institute" publiziert (Harbeck et al, JCO 2001 (93) 913-20). Eine umfangreiche Literaturliste zu den klinischen Studien finden Sie hier.

Q: Wird der FEMTELLE Test von den Leitlinien empfohlen?
A: Die deutsche Arbeitsgemeinschaft für Onkologie (AGO), die Deutsche Krebsgesellschaft und die American Society of Clinical Oncology (ASCO) haben den FEMTELLE Test in ihre Leitlinien aufgenommen. Der Test wird als Entscheidungshilfe bei Patientinnen mit nodal negativem Brustkrebs empfohlen. um diejenigen Patientinnen zu identifizieren denen möglicherweise eine Chemotherapie erspart werden kann (siehe auch Auszüge aus den Leitlinienempfehlungen).

Q: Wie korrelieren die uPA und PAI-1 Werte mit dem Rezidivrisiko?
A: Dem Arzt werden vom Bestimmungslabor die absoluten Konzentrationen für uPA (Urokinase Plasminogen Aktivator) und  PAI-1 (Urokinase Plasminogen Inhibitor) im Tumorgewebe übermittelt. Die Konzentration dieser beiden Prognosefaktoren wird auf die Gesamtmenge an Protein bezogen. Anhand dieser Werte kann der Arzt diejenigen nodal-negativen Patientinnen identifizieren, die nach operativer Entfernung des Tumors ein hohes bzw. niedriges Risiko tragen wieder zu erkranken.
Wenn sowohl der uPA und der PAI-1 Wert unter dem jeweiligen Schwellenwert liegt, trägt die Patientin ein geringes Rezidivrisiko. Wenn der uPA und / oder der PAI-1 Wert über dem Schwellenwert liegt, trägt die Patientin ein erhöhtes Rezidivrisiko.
In langjährigen unabhängigen Studien wurden die folgenden Schwellenwerte ("Cut-Off Werte") bestätigt:
uPA = 3 ng/mg Gesamtprotein
PAI-1 = 14 ng/mg Gesamtprotein

Q: Sagt der Test etwas über den Nutzen einer Chemotherapie aus?
 A: Zusätzlich zur Bestimmung des Rezidivrisikos, kann mit dem FEMTELLE Test auch der Nutzen einer Chemotherapie abgeschätzt werden.  Patientinnen bei denen der uPA und / oder PAI-1 Wert über dem Schwellenwert liegt scheinen von einer Chemotherapie zu profitieren (Harbeck et. al, Cancer Research 2002 (62) 4617-22; Jänicke et al, JNCI 2001 (93) 913-20; Harbeck et al, Eur J Cancer 2013 (49) 1825-35)

Q: Kann ich den Test in meinem Labor durchführen?
A: Falls Sie den FEMTELLE Test in Ihrem Labor selbst durchführen möchten, kontaktieren Sie uns bitte direkt. Sie können den Test bei uns bestellen und erhalten detaillierte Informationen zur technischen Durchführung bei:

Frau Dr. Ulrike Niemann
email:    niemann@loxo.de
tel:        +49 6221 868023

Q: Kann ich die Proben zur Bestimmung einsenden?
A: Falls in Ihrem Krankenhaus der FEMTELLE Test nicht durchgeführt wird, können Sie die Patientenproben auch an eins der Einsendelabore versenden.
Sie können sich hier die Adressen und Telefonnummern der Einsendelabore herunterladen und ausdrucken.

Q: Wo kann ich den FEMTELLE Test durchführen lassen?
A: In Deutschland gibt es 18 Einsendelabore, die den FEMTELLE Test durchführen. Falls Sie ihre Proben in einem dieser Labore bestimmen lassen wollen, rufen Sie uns bitte an oder setzten sich direkt mit dem jeweiligen Labor in Verbindung. Sie erhalten dort Informationen zum Preis und Probentransport. Hier können Sie sich die Adressen der Einsendelabore und Telefonnummern herunterladen.

Q: In welcher Form muss das Tumorgewebe für den Test vorliegen?
A: Das Tumorgewebe darf nicht fixiert sein, d.h. das zu untersuchende Gewebe muss als Frischgewebe vorliegen. Der Pathologe entnimmt dazu eine repräsentative Gewebeprobe (> 50 mg) aus dem unfixierten operativ entfernten Tumorpräparat. Die Gewebeprobe wird bei -20 C oder kälter eingefroren und kann bis zur Testdurchführung bis zu 2 Wochen bei -20 C gelagert werden.

Q: Wieviel Tumorgewebe wird für den Test benötigt?
A: Für die Bestimmung von uPA und PAI-1 aus dem Tumorgewebe sind 50 mg nicht fixiertes Tumorgewebe ausreichend.

Q: Wie werden die Ergebnisse übermittelt?
A: Dem Arzt werden vom Bestimmungslabor die absoluten Konzentrationen für uPA (Urokinase Plasminogen Aktivator) und  PAI-1 (Urokinase Plasminogen Inhibitor) im Tumorgewebe übermittelt. Die Konzentration dieser beiden Prognosefaktoren wird auf die Gesamtmenge an Protein bezogen. Anhand dieser Werte kann der Arzt diejenigen nodal-negativen Patientinnen identifizieren, die nach operativer Entfernung des Tumors ein hohes bzw. niedriges Rezidivrisiko tragen. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter "Ergebnisse"

Q: Wie lange dauert es bis man die Testergebnisse erhält?
A: Sie erhalten die Testergebnisse ca. eine Woche nach Abholung der Proben.




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