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RBB Praxis stellt FEMTELLE uPA/PAI-1 Test vor
Brustkrebs - Chemotherapie oft unnötig Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen; knapp 60.000 Frauen erkranken Jahr für Ja... mehr...
Kliniken die den uPA/PAI-1 Test anbieten
Der FEMTELLE uPA PAI-1 Test wird in Deutschland bereits von vielen Krankenhäusern und Brustzentren angeboten. Liste der Krankenhäuser, ... mehr...
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum FEMTELLE Test
In der folgenden Liste finden Sie Antworten (A) auf häufig gestellte Fragen (Q) zum FEMTELLE Test
Was ist FEMTELLE?
Für wen wird der Test empfohlen?
Wann wird der Test durchgeführt?
Wie zuverlässig sind die Testergebnisse?
Wird der Test von Experten empfohlen?
Wo wird der Test angeboten?
Wie schnell erhält man die Testergebnisse?
Was kostet der Test?
Werden die Kosten erstattet?
Q: Was ist FEMTELLE?
A: Der uPA/PAI-1 Test (Markenname FEMTELLE) hilft das Rückfallrisiko bei Brustkrebspatientinnen zu bestimmen. Der Test hilft bei der Entscheidung, ob nach der Operation eine Chemotherapie notwendig ist, oder ob eventuell auf eine Chemotherapie verzichtet werden kann. Der Test ist vor allem bei Patientinnen ohne Befall der Lymphknoten (N0) mit einem mäßig diferenzierten Tumor (=G2 Tumor) sinnvoll.
Q: Für wen wird der FEMTELLE Test empfohlen?
A: Der Test wird zur Therapie Entscheidung bei Brustkrebspatientinnen, bei denen die Lymphknoten noch nicht mit Tumorzellen befallen sind (nodal negativ) empfohlen. Dieser Test ist vor allem bei Patientinnen mit einem mäßig differenzierten Tumor (=G2 Tumor) sinnvoll.
Q: Wann wird der FEMTELLE Test durchgeführt?
A: Der Test wird nach der Operation an frischem bzw. gefrorenem Tumorgewebe durchgeführt. Dazu wird ein kleines Gewebestückchen des bei der Operation entfernten Tumors untersucht. Der Test bedeutet damit keine zusätzliche Belastung für die Patientin.
Q: Wie zuverlässig sind die Testergebnisse?
A: FEMTELLE wurde in langjährigen unabhängigen internationalen Studien bei mehr als 8000 Patientinnen getestet. Aufgrund der überzeugenden Studienergebnisse wurde der Test in deutsche und US amerikanische Leitlinien zur Behandlung von Brustkrebs aufgenommen. Inzwischen liegen 10 Jahres Daten aus einer prospektiven multizentrischen Studie vor. Diese Ergebnisse untermauern die Sicherheit der Testergebnisse auch für einen solch langen Zeitraum.
Q: Wird der Test von Brustkrebsexperten empfohlen?
A: Der Test wird von internationalen Leitlinien zur Behandlung von Brustkrebs empfohlen. Er wird seit 2003 von den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) empfohlen. Seit 2008 wird der Test von den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (S3 Leitlinien) empfohlen. Auch von den US-amerikanischen ASCO Leitlinien wird der Test seit 2007 empfohlen (siehe auch Auszüge aus den Leitlinienempfehlungen).
Q: Wo wird der Test angeboten?
A: Der Test wird in ganz Deutschland in mehr als 100 Brustzentren und Kliniken angeboten. Eine vorläufige Liste der Krankenhäuser finden Sie hier. Möglicherweise ist diese Liste unvollständig, oder Kliniken bieten den Test nicht mehr an.
Bitte fragen Sie immer Ihren behandelnden Arzt, ob der FEMTELLE Test auch in diesem Krankenhaus angeboten wird.
Q: Wie schnell erhält man die Testergebnisse?
A: Die Testergebnisse werden Ihrem Arzt in der Regel 1 Woche nach Ihrer Operation mitgeteilt.
Q: Was kostet der Test?
Die Testkosten liegen in der Regel zwischen 200,- und 350,- Euro.
Viele Krankenhäuser, die den Test anbieten übernehmen die Kosten im Rahmen der normalen Krankenhausbehandlung. In diesen Fällen entstehen für Sie als Patientin keine Extrakosten.
In anderen Fällen müssen die Kosten für den Test von der Patientin privat bezahlt werden. Fragen Sie in diesen Fällen auch bei Ihrer Krankenversicherung nach, ob die Testkosten übernommen werden.
Bitte fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, wie hoch die Testkosten sind und ob das Krankenhaus die Kosten übernimmt.
Q: Werden die Kosten erstattet?
Viele Krankenhäuser, die den Test anbieten übernehmen die Kosten im Rahmen der normalen Krankenhausbehandlung. In diesen Fällen entstehen
für die Patientin keine Extrakosten.
In anderen Fällen müssen die Kosten für den Test von der Patientin privat bezahlt werden. Bitte fragen Sie in diesen Fällen auch bei Ihrer Krankenkasse nach, ob die Testkosten eventuell übernommen werden.
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